Zigarren von «Partagas»

Hintergrundinfos zu «Partagas»
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Partagas

Der spanische Unternehmer Jaime Partagás Ravelo kam Anfang des 19. Jahrhunderts nach Kuba. Bereits 1827 wurden die Grundsteine der heutigen Zigarrenmanufaktur gelegt. Das kleine Familienunternehmen war bereits zu diesem Zeitpunkt an der gleichen Adresse zu finden, wie die später im Jahre 1845 gegründete und neu erbaute Zigarrenmanufaktur „Real Fabrica de Tabaco Partagás“. Diese ist bis heute die älteste, noch produzierende Zigarrenfabrik Kubas.
Das Unternehmen war von Anfang an sehr erfolgreich, zwischen den beiden Weltkriegen erlebte die Marke ihre grösste Popularität.
Die grossen Erfolge des Unternehmens basieren bis heute auf guten Kontakten und eigenen Tabakplantagen in der Region Vuelta Abajo in der Provinz Pinar del Rio. Zudem wurden im Unternehmen erstmals neue Fermentations- und Reifemethoden ausprobiert und eingeführt. Immer wieder wartete die Partagás-Zigarrenfabrik mit neuen Ideen auf: Erste Vorleser wurden eingestellt, die täglich Tageszeitschriften und andere Lektüren vorlasen, was das Zigarrenrollen etwas unterhaltender machte und den Mitarbeitern ein gewisses Mass an Bildung vermittelte.
Auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn im Jahre 1868 wurde Don Jaimé Partagás auf einer seiner Plantagen erschossen. Die Gründe dieses Mordes wurden nie eindeutig aufgeklärt. Spekulationen zu Folge handelte es wohl um einen Racheakt eines Konkurrenten in einer Liebesaffäre. Sein Sohn José führt von nun an die Geschäfte der Partagás-Fabrik weiter. Ende des 19. Jahrhunderts verkaufte die Familie die Zigarrenmanufaktur an den Bankier José A. Bance, welcher diese bereits einige Jahre später an Ramón Cifuentes Llano und José Fernández von der Handelsfirma Cifuentes, Fernández y Cia verkaufte.
Im Jahre 1954 erwarb die Partagás-Fabrik die Zigarrenmarken Bolívar und La Gloria Cubana von den Hinterbliebenen der Familie Fernández Rocha. Bis zu dieser Zeit war die Partagás-Zigarrenfabrik hinter H. Upmann die zweitgrösste Exportfabrik Kubas. Im Jahre 1961 verliess die Familie Cifuentes die Insel. Die Produktion lief unvermindert weiter, lediglich einige kleinere Marken wurden eingestellt. Die Familie Cifuentes liess sich in der Dominikanischen Republik, einer Nachbarinsel Kubas, nieder, wo sie bis heute unter gleichem Namen Zigarren produzieren.